Reisen nach Island
Es gibt eine ganze Reihe sehr guter Websites, die sich mit dem Thema „Reisen nach Island“ beschäftigen. Da der Fremdenverkehr mit über 300.000 Besuchern pro Jahr (soviel Einwohner wie Island!) mittlerweile der zweitwichtigste Wirtschaftszweig und Devisenbringer des Landes ist, ist jedoch ein kurzer Überblick auch auf dieser Seite unerlässlich.
Im Nationalpark Thingvellir, wo Islands Republik 930 n.Chr.
gegründet wurde (c)
Viele Menschen wissen von Island nur, dass es dort viel regnet, kalt ist und vulkanische Aktivität gibt. Die Insel schickt ihre Island-Tiefs gerne nach Mitteleuropa und sorgt dort ebenfalls für Regen. Der ein oder andere hat schon einmal den Begriff Geysir gehört und politisch Interessierte können sich eventuell noch an den Gipfel zwischen Reagan und Gorbatschow 1986 in Reykjavik erinnern. Die treuen Islandpferde sind auch noch recht bekannt, aber dann hört es langsam auf mit dem Islandwissen.
Dabei hat die relativ isolierte Insel im Nordatlantik viel zu bieten: Auf der gerade einmal 25 Millionen Jahren jungen Insel, die immer noch erdgeschichtlich in den Kinderschuhen steckt, kann man Eis und Feuer erleben und hat einen westlich-komfortablen Lebensstil. Island ist allerdings kein Billigreiseland. Viele Dinge sind deutlich teurer als in den meisten anderen Industrieländern. Dies hängt hauptsächlich damit zusammen, dass Island auf dem Weltmarkt nur kleine Mengen abkaufen kann. Selbst sonst als teuer geltende Länder wie Norwegen und die Schweiz sind billiger.
Als beste Reisezeit gilt allgemein Juni bis Anfang September. Ende Juni bis Anfang Juli ist die Midsommerphase, in der die Sonne im ganzen Land so gut wie nicht untergeht. Was sollte man oder muss man in Island denn gesehen haben? Die Region die von den meisten Besuchern besucht wird ist zweifellos der Südwesten.